Résultats des apéros débats autour de l'oeuvre « Pouvoir sexe et subventions » qui ont eu lieu pendant les expos et partout dans le monde.
Résultats des apéros débats autour de l'oeuvre « Pouvoir sexe et subventions » qui ont eu lieu pendant les expos et partout dans le monde.
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Nachfolgend finden Sie die Antworten aller Teilnehmer, die seit der Erstellung des Fragebogens geantwortet haben. Diese Ergebnisse fassen die Antworten aus allen Ländern, von allen Männern und Frauen und allen Altersgruppen zusammen.
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In der Kunstwelt, wie auch in anderen Bereichen, muss man oft 'sich nach oben schlafen'. Sollten 'Couch-Beförderungen' sanktioniert werden, wenn beide Parteien einverstanden sind?
Zwischen Künstleragenten, Regisseuren, Drehbuchautoren, Casting-Direktoren und Produzenten... müssen Frauen mit der ganzen Welt schlafen, um Erfolg zu haben. Kann man noch von 'Beförderung auf der Couch' sprechen?
In Frankreich verurteilt das Gesetz nicht sexuelle Handlungen zwischen einem Vorgesetzten und seiner Untergebenen, sondern nur sexuelle Belästigung (Artikel L1153-1 des Arbeitsgesetzbuches). Ist das Angebot einer beruflichen Chance an eine Frau im Austausch für eine sexuelle Gefälligkeit eine Form der sexuellen Belästigung?
„Alle wissen Bescheid, niemand spricht“ Sind Sie bereit, Ihre berufliche Zukunft zu opfern, um sexuellen Missbrauch an einer anderen Person anzuzeigen?
Die Region Île-de-France hat Roman Polanskis Film 'J'accuse' finanziert. Indem sie Künstler finanziell unterstützen, selbst wenn diese sexueller Verbrechen beschuldigt werden, ermutigen Staatsbeamte sie womöglich, erneut zu Tätern zu werden?
In der Kunstszene herrscht unter-sich-Sein vor. Neue Profile sind selten und man trifft immer die gleichen Gesichter, selbst wenn sie eine Pleite nach der anderen erleben. Sollte dieses System beendet werden?
Zeitgenössische Kunst erfährt viel negative Kritik. Soll der Staat Werke finanzieren, die von Steuerzahlern nicht als Kunst betrachtet werden?
Sollte man erfolgreiche Künstler subventionieren, die Publikum zu Festivals anziehen, oder im Gegenteil unbekannte Künstler, die niemanden interessieren, um sie bekannt zu machen?
Die Finanzwelt interessiert sich nur für Gewinne und nicht für die Schaffenden. Die amerikanische 'Me-too'-Bewegung hat bewiesen, dass die Finanzierung von Kunst durch private Fonds die Filmindustrie aufräumen kann. Sollte Frankreich dasselbe tun?
Veruntreuung öffentlicher Gelder, überhöhte Abrechnung, Betrug, sexuelle Erpressung - der Staat schaut weg und Festivaldirektoren (oder andere Entscheidungsträger) haben vollkommene Macht über Karrieren. Sollte es mehr Kontrollen geben, um die ordnungsgemäße Verwendung öffentlicher Subventionen sicherzustellen?